Was verändert sich?

  • Der erkrankte Elternteil braucht mehr Ruhe und Erholung als vorher.
  • Krankenhausaufenthalte und lange Wartezeiten im Krankenhaus müssen überstanden werden.
  • Das Aussehen der erkrankten Person verändert sich. Zum Beispiel verliert er/sie die Haare und trägt nun eine Perücke, ein Tuch, einen Hut oder Glatze.
  • Stimmungsschwankungen sind bei der erkrankten Person häufiger vorhanden.
  • Auch der Partner / die Partnerin und nahe Angehörige zeigen Veränderungen in der Stimmung, ist vielleicht müder, gereizter oder aufgedreht.
  • Der erkrankte Elternteil ist in der Alltagsführung beeinträchtigt.
  • Bei beiden - Betroffenen und Angehörigen - fehlt die Energie, um mit den Kindern etwas zu unternehmen oder sich mit der gleichen Geduld auf sie einzulassen.
  • Die erkrankte Person und der Partner /die Partnerin können nicht mehr bei allen Aktivitäten (in der Familie, Schule, mit Freunden etc.) dabei sein.
  • Der gesunde Elternteil bzw. die unterstützende Person ist überlastet und braucht mehr Zeit für sich.
  • Das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Sexualität hat sich verändert.
  • Es bestehen unterschiedliche Bewältigungsstrategien zwischen den Eltern und ein unterschiedliches Bedürfnis, über das eigene Wohlbefinden und die Sorgen zu sprechen.