Hilfe über Internet

Studien zeigen, dass das Internet sowohl von den erkrankten Personen wie auch von ihren Angehörigen häufig als Bezugsquelle von Informationen zur Krankheit, den Behandlungen und Kontakt zu anderen Betroffenen genutzt wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: sofortige Verfügbarkeit von reichlich Informationen, Anonymität, zeitliche und örtliche Ungebundenheit, Interaktivität und Austausch - auch mit Fachpersonen. Gerade Jugendliche und Männer nutzen diese Vorteile.

Natürlich bestehen auch verschiedene Nachteile, wie keine Gewähr für die Verlässlichkeit und Seriösität der Angaben, die Kommunikation mit Betroffenen oder Fachpersonen ist asynchron, ein Abbruch ist jederzeit möglich. Falschinformationen oder Informationen und Ratschläge, die einfach nicht auf die jeweilige individuelle Situation zutreffen, können eine Bewältigung erschweren.

Für Sie als Fachperson ist es wichtig die Internetseiten hinsichtlich ihrer Verlässlichkeit und dem Unterstützungspotential unterscheiden zu können. FAMOCA hat einige Webseiten und weitere Informationsquellen unter Links und Literatur zusammengestellt. Mehr zur allgemeinen Medienkompetenz finden Sie unter Projuventute, Medienkompetenz (https://www.projuventute.ch/Medienkompetenz.2092.0.html ).