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Ziel ist ein Standortgespräch in der Familie zu führen. Deshalb erhalten Eltern, Jugendliche und Kinder Vorlagen und Fragebogen zur Vorbereitung. Lassen Sie diese ausfüllen und dann gemeinsam besprechen. Je jünger die Kinder desto kreativer darf es sein. 

Lesen Sie unten, wie Sie die Webseite in Ihre Arbeit mit den Eltern einbinden können, was Sie empfehlen können.

Alle PDFs und Hörübungen finden Eltern und Jugendliche unter ERLEBEN UND AUSPROBIEREN übersichtlich zusammengefasst.

  • Familiengeschichte: Die Eltern tragen die Biographie der Familie auf einem Zeitstrahl ein.
  • Familienstandortgespräch: Die Eltern werden angeleitet, sich auf ein Standortgespräch in der Familie vorzubereiten. Lassen Sie die Vorlagen "Phasen und Ereignisse seit der Diagnose" und "Rück- und Ausblick Familie" ausfüllen.
  • Kinder stärken: Im Familienstandortgespräch sollen auch die Kinder miteinbezogen werden. Die Eltern erhalten Tipps dazu. Empfehlen Sie den Eltern, mit kleineren Kindern möglichst kreativ zu sein.
  • Meine Biographie: Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre individuelle Biographie aufzuzeichnen, und ihre Entwicklung zu reflektieren ("Meine Biographie", "Rück- und Ausblick für mich").
  • Partnerschaftsgeschichte: Auch die Biographie der Partnerschaft kann auf einem Zeitstrahl eingetragen werden ("Partnerschaftsgeschichte"). Die Eltern erhalten Anleitung ein Standortgespräch in der Partnerschaft durchzuführen ("Rück- und Ausblick in der Partnerschaft").
  • Erleben und Ausprobieren: Alle Arbeitsblätter sind hier nochmals zusammenfassend zusammengestellt.

Im Jugendlichen-Bereich finden Sie folgende Inhalte:

  • Meine Familiengeschichte: Jugendliche können Stationen in der Biographie ihrer Familie eintragen, mit einem Beispiel zum Anschauen ("Familiengeschichte"-Zeitstrahl).
  • Seit der Krebsdiagnose: Jugendliche werden angeleitet, die wichtigsten Ereignisse, Phasen und Veränderungen seit der Krebsdiagnose aufzuschreiben ("Gemeisterte Phasen und Ereignisse seit der Diagnose").
  • Meine Entwicklung: Jugendliche können sich anhand eines Fragebogens Gedanken zur Entwicklung machen ("Meine Entwicklung: Blick zurück und nach vorne").
  • Familiensitzung: Jugendliche können sich für ein Standortgespräch mit ihren Eltern vorbereiten ("Familiensitzung: Blick zurück und nach vorne").
  • Erleben und Ausprobieren: Die vorher beschriebenen Vorlagen und Fragebogen liegen zum Herunterladen bereit.
  • Tagebuch

Motivieren Sie die Jugendliche, sich eigene Gedanken zu machen. Sie dürfen und sollen im Standortgespräch eine eigene Meinung haben, was in Zukunft in der Familie so bleiben soll wie es ist, und was sich verändern kann.

Im Kinder-Bereich auf FAMOCA finden Sie folgende Materialien unter Verarbeitung & Stärkung:

  • Kinderbildergeschichte von Familie Haller und Familie Waser:  In Kapitel 4 werden die Inhalte zu VERLAUF kindgerecht bearbeitet. Themen sind: Papa hat wieder Haare; vieles ist gleich geblieben, aber noch nicht so wie früher; was ich alle gelernt habe; zurück blicken; der erste Schnee: was wir uns wünschen. Die Geschichte kann als PDF ausgedruckt werden. Zum tieferen Verständnis und zur Verarbeitung können die Bilder als Malvorlage und die Geschichte als Hörspiel heruntergeladen werden.  
  • Bastel- und Malideen: Das Tagebuch kann nun zu einem Buch zusammengebunden (mit Anleitung) oder in einem Ordner angelegt werden.
  • Erleben und Ausprobieren: Nicht alle Wünsche gehen so leicht in Erfüllung. Dafür gibt es die Waldfee, die Wünsche sammelt. Empfehlen Sie die Geschichte der Waldfee zu hören. Für das Standortgespräch mit den Eltern können Kinder auf dem Arbeitsblatt "Rückblick: das war toll" Erinnerungen aufschreiben oder zeichnen. 
  • Mein Tagebuch: Das Lieblingsfoto der Familie einkleben, Handabdrücke der Familie sammeln, die Gefühlsfiguren ausmalen (wie fühlst du dich heute?), ein Bild zur Geschichte der Waldfee malen.

Empfehlen Sie den Eltern mit den Kindern gemeinsam die Geschichte zu lesen. Es ist hilfreich, das Material der Seite auszudrucken und in einem Ordner zu sammeln. Auch nahe Angehörige (Grosseltern, Götti etc.) können dann das Material mit den Kindern zusammen anschauen und verarbeiten.