Gute und schlechte Tage bewältigen

Es gibt Tage, an denen dir das Ausgleichen zwischen Verpflichtungen und Hobbies einfach fällt oder ein Ausgleichen gar nicht nötig ist, weil es dir gut geht. Es gibt aber auch Tage, wo du keine Energie hast, traurig oder genervt bist, dir vieles durch den Kopf schwirrt und du vielleicht keine Lust hast auf Freunde oder Familie.

  1. Überlege dir, was denn ein "guter" oder "schlechter" Tag für dich bedeutet. Wie bist du dann?
  2. Was tust du an einem "guten" Tag um deine Energie optimal zu nutzen?
  3. Was tust du an einem "schlechten" Tag um ihn gut zu überstehen?

Du kannst deine Überlegungen auf der Vorlage "gute und schlechte Tage" notieren und anschauen, welche Aktivitäten einem anderen Jugendlichen helfen.

  • Sei optimistisch: Vertrau darauf, dass du eine positive Veränderung in bestimmten Bereichen selbst erreichen kannst!
  • Nutze Hilfe: Wenn du das Unterstützungsangebot von Freunden oder Familie nutzt, geht es leichter.
  • Wähle praktisch: Deine Strategie sollte so sein, dass du sie umsetzen kannst. Beispielsweise ist es nicht immer möglich, die Freunde sofort zu treffen. Aber vielleicht kannst du mit jemandem telefonieren oder chatten.
  • Bleib offen: Ideen helfen, die richtige Strategie für die jeweilige Situation zu finden oder so anzupassen, dass sie umsetzbar ist. Es lohnt sich, einfach mal auszuprobieren. 
  • Bleib tolerant und mitfühlend - auch mit dir selbst! Manche Situationen oder Dinge kannst du selber ändern, andere nicht. Dann braucht man Toleranz, um dies so akzeptieren zu können.

Fühlst du dich gestresst, schwirrt dir der Kopf vor Gedanken, bist du angespannt oder kannst einfach nicht einschlafen? Dann kannst du versuchen dir angenehme Bilder vorzustellen und so dich wieder entspannen. Das geht manchmal einfacher, wenn man einer Anleitung zuhören kann.

Unter ERLEBEN UND AUSPROBIEREN haben wird dir Übungen zum Anhören zusammengestellt.