Bücher

Als der Mond die Nacht erhellte (Trabert, Gerhard, 2009)

Verlag: G. Trabert Verlag, Mainz

Inhalt: Die Familie teilt 5 Jahre nach Diagnosestellung ihre Erinnerung an die Krebserkrankung ihrer Mutter und die jeweiligen Folgen für die einzelnen Familienmitglieder. Dazu gibt es in einem eigenen Kapitel praktische Tipps für Kinder und Jugendliche.

Geeignet ab dem Alter von 8 Jahren.

Ein Stern namens Mama (Fessel, Karen-Susan, 2006)

Verlag: Friedrich Oettinger 

Inhalt: Wenn die Menschen gestorben sind, werden sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Natürlich weiß Louise, dass Sterne eigentlich kleine Planeten sind, die von der Sonne angestrahlt werden. Aber schließlich ist das Weltall noch nicht so ganz erforscht. Kann also immerhin sein, dass Mama jetzt tatsächlich ein Stern ist, der vom Himmel auf sie, Ruben und Papa herunterleuchtet und deshalb immer bei ihnen sein wird, oder?

Kommentar: Im Buch kommt die zehnjährige Louisa zu Wort und erzählt von ihrer Mutter, die zunächst an Brustkrebs erkrankt und schließlich daran stirbt. Durch den Tagebuchstil von Louisa bekommt der Leser einen tiefen und sehr berührenden Einblick in das Leben und die Gefühle des Mädchens und seiner Familie. Die Bedrohung der Erkrankung, die erst diffus im Raum steht, wird mit der Zeit immer greifbarer. Mit jedem Schritt, den die Familie jedoch schafft, sich einander mitzuteilen, gewinnt sie auch die Möglichkeit, sich mit dem Thema des drohenden Todes der Mutter gemeinsam auseinanderzusetzen und für sich die verbleibende Zeit bestmöglich zu gestalten. 

Ich hab dir mee(h)r versprochen (Bone, Ian, 2006)

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Inhalt: Der 14-jährige Mac verspricht seiner Mutter aus einer Blöderei heraus, mit Delfinen zu schwimmen. Dabei mag Mac gar keine Delfine. Doch seine Mutter hat Krebs und damit gewinnt sein Versprechen ein ganz anderes Gewicht.

Kommentar: Ein sehr gutes Buch für Jugendliche, die sich im Zwiespalt befinden, ihr eigenes Ding zu machen und sich gleichzeitig durch die Erkrankung eines Elternteils verantwortlich fühlen, diese zu entlasten.

Servus Opa, sagte ich leide (Donnelly, Elfie, 2006)

Verlag: DTV 

Inhalt:    Michael ist zehn Jahre alt als er erlebt, wie sein geliebter Opa an Krebs stirbt. Von allen Familienmitgliedern ist für ihn der bevorstehende Verlust am schwersten. Aber am Tag der Beerdigung wird ihm klar, dass der Grossvater nicht richtig tot ist, solange jemand an ihn denkt. Und das hilft ihm. 

Geeignet ab dem Alter von 8 Jahren.

Mein wunderschöner Schutzengel (Hermelink, Kerstin, 2005)

Verlag: Diametric Verlag

Inhalt: Nellys Mama erkrankt an Krebs und überlebt. An Nellys siebtem Geburtstag fehlen die Marzipantiere auf der Torte. Mama schläft einfach weiter ohne zu gratulieren und Papa macht ein trauriges Gesicht. In der Nacht sieht Nelly ihre Mama weinen. Nellys Mama hat erfahren, dass sie Krebs hat, und für die Familie beginnt eine Zeit der Veränderung. 

Geeignet ab dem Alter von 7 Jahren.

Für Isabel war es Liebe (Pressler, Mirjam, 2002)

Verlag: Beltz & Gelberg Verlag

Inhalt: Kurz vor den Sommerferien hat Isabel erfahren, dass ihre Mutter Brustkrebs hat. Sie ist sofort operiert worden, aber keiner weiß, ob sie leben wird oder sterben. Ein Schock für die ganze Familie. Daheim herrscht eine Stimmung wie in einem Trauerhaus. Aber draußen ist Sommer, Isabel ist jung, ihr Körper gesund - und sie ist von Kopf bis Fuß verliebt in Daniela. Die folgenden Monate werden für Isabel lustvoll und schmerzlich, wie Farben, die sich beißen. Am Ende wird Daniela sie verlassen. Was ihr bleibt, ist die Begeisterung für Kunst und Schönheit - und die dunkle Ahnung, dass jeder nur so gut liebt, wie er kann. Fünf Jahre später fährt die Kunststudentin Isabel auf Besuch zu ihren Eltern. Ihre Mutter hat, wie es scheint, die Krankheit besiegt. Unterwegs erzählt sie ihrer neuen Freundin Conny die ganze Geschichte von damals. Für Isabel war es Liebe.

Und wenn ich falle! Vom Mut, traurig zu sein. (Schins, Marie-Thérès, 2001)

Verlag: DTV

Inhalt: Jugendliche, die einen Verlust erlitten haben – durch Trennung, Wegzug, Auflösung der Familie oder durch den Tod einer Person, die ihnen nahe stand –, erzählen in diesem Taschenbuch von ihren Erfahrungen. Wie haben sie ihre Krise empfunden, was war am schlimmsten? Was hat weitergeholfen, wer und was getröstet? Welche Wege, ihre Trauer zu bekämpfen, waren gut, welche haben in die Irre geführt? Wie haben Freunde und Eltern reagiert?

Solange die Zikaden schlafen (Treiber, Jutta, 1998)

Verlag: Ueberreuther 

Inhalt: Nach dem Tod der Mutter sucht sich der Vater eine neue Frau. Die zu mögen ist ganz schön schwer. Obwohl ihre Mutter schon über zwei Jahre tot ist, fällt es Anna noch immer schwer, mit diesem Verlust zu leben. Und dass ihre geliebte Schwester Flo nun zum Studium in eine andere Stadt gezogen ist, macht es auch nicht leichter. Nun ist Anna allein mit ihrem Vater und dessen junger Freundin Cindy, die sie zutiefst verabscheut. Die Trauer um ihre Mutter mischt sich mit dem Gefühl des Verlassenseins, des Alleingelassen-Seins. Anna verschließt sich, lässt niemanden an sich heran. Sie braucht einen Panzer, um sich gegen die Lieblosigkeit und Vergesslichkeit der anderen zu schützen. Und verletzt dabei vor allem sich selbst. Erst als in ihrer Wohnung ein Feuer ausbricht, ändert sich die Situation. Plötzlich müssen alle gezwungenermaßen näher zusammenrücken. Es ist ein Anfang. Nicht mehr. Aber ein neuer Anfang. 

Geeignet ab dem Alter von 12 Jahren

Maries Geheimnis (Eide, Torill, 1997)

Verlag:   DTV Junior

Inhalt:     Es sind harte Zeiten für Marie und ihre jüngere Schwester. Nach dem Tod der Mutter versinkt der Vater in Traurigkeit. Kein fröhliches Geigenspiel mehr am Samstag im Café, bei dem Marie auch ihre schöne Singstimme ausprobieren kann ...Warum muss die Zeit immerzu vorwärts laufen? Marie will zurück zu dem, was früher war. Sie möchte, dass der Vater am Samstag wieder auf der Geige spielt. Sie will den Vater ins Café begleiten, sie will warme Schmalzküchlein essen und zur Geige traurige Lieder singen. So wie früher, als ihre Mutter noch am Leben war. Alles ist anders, seit Mama gestorben ist. Der Vater hat die Lust am Musizieren verloren."Wir tun es trotzdem", sagt Marie eines Tages zu Karen, ihrer jüngeren Schwester. "Wir geh'n ins Café. Und das machen sie. Aber es muss ein Geheimnis bleiben.

Geeignet ab dem Alter von 12 Jahren

An der Decke leuchten die Sterne (Thydell, Johanna, 2005)

Verlag: Oettinger Verlag, München

Inhalt:     Leuchtende Sterne kleben an der Decke in Jennas Zimmer. Unter einem hat sie ein Gedicht versteckt. Über die Liebe sollte sie schreiben, aber Jenna hat nicht von Zacke geschrieben, den sie heimlich liebt, sondern ein Gedicht an ihre Mutter, die an Brustkrebs erkrankt ist. Jennas Alltag wird von der Krankheit der Mutter bestimmt, gleichzeitig wünscht sie sich ein normales, unbeschwertes Leben. Sie möchte so sein wie Vicki, die immer fröhlich ist, auf Partys geht und die alle toll finden - obwohl Jenna sie eigentlich für oberflächlich hält. Aber dann ist es gerade Vicki, die für sie da ist, als das Unfassbare geschieht.

Auf Wiedersehen, Mama (Zöller, Elisabeth, 2002)

Verlag: Thienemann Verlag, Stuttgart

Inhalt:     Gut, daß Dodo zum 13. Geburtstag von ihrer Mutter ein Tagebuch geschenkt bekommen hat. Jetzt kann sie alles aufschreiben, wenn sie mal keinen zum Reden hat, und auch so. Noch ahnt Dodo nicht, daß sich ihre Eintragungen in das weiße Heft bald nur noch um eins drehen werden: die Krankheit ihrer Mutter. Diagnose Krebs ...

 

Kommentar: Ein sehr einfühlsam und liebevoll geschriebenes Buch einer Tochter über das Sterben ihrer Mutter. 

Sehen wir uns morgen (Kuipers, Alice, 2008)

Verlag: Fischer Taschenbuch, Frankfurt

Inhalt:     Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter leben allein zusammen. Sie sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Ärztin in einer Geburtsklinik arbeitet und Neugeborene halten sich nun mal nicht an feste Arbeitszeiten. Oft ist sie schon aus dem Haus, wenn Claire aufsteht, oder noch nicht zurück, wenn Claire zu ihrem Vater oder einer Freundin zum Übernachten geht. Dann hängen sie sich gegenseitig Nachrichten an die Kühlschranktür, Einkaufslisten, Taschengelderinnerungen, kleine Berichte aus ihrem Alltag. Doch eines Tages muss Claires Mom, die Ärztin, selbst zum Arzt. Was sie dort erfährt, verändert ihr Leben. Und Mutter und Tochter müssen auf den kleinen Zetteln auf einmal so viel mehr unterbringen als bisher ... 

Kommentar: Ein sehr rührendes Buch der Tochter einer an Brustkrebs erkrankten Mutter über die letzten Monate ihres gemeinsamen Lebens.